Jobangebot aus WhatsApp – ist das echt?

1. Der schnelle Test

Setzen Sie ein Häkchen bei allem, was auf Ihre Anzeige zutrifft.

2. Was Sie prüfen können, bevor Sie antworten

3. Die Regel, die alles einfacher macht

4. Drei Muster, die besonders teuer werden

Konto „verleihen“ – das ist eine Straftat

Video-Ident oder Kontoeröffnung „für die Bewerbung“

Schwarz arbeiten – der Schaden kommt später

Dokumente per WhatsApp an Unbekannte

5. Sie haben schon gezahlt oder Daten geschickt?

  1. Sofort die Bank anrufen. Bei Überweisungen ist manchmal noch ein Rückruf möglich, bei Lastschrift können Sie acht Wochen widersprechen. Je schneller, desto besser.
  2. Alles sichern: Screenshots vom Chat, die Nummer, die Anzeige, Ihre Zahlungsbelege.
  3. Anzeige bei der Polizei – online über die Internetwache Ihres Bundeslandes oder auf jeder Wache. Ohne Anzeige tut die Bank meistens nichts.
  4. Bei Identitätsdaten: Schufa-Selbstauskunft anfordern und prüfen, ob auf Ihren Namen etwas läuft, das Sie nicht kennen.
  5. Notfall-Check der Verbraucherzentralen nutzen. Das ist ein kostenloses Online-Werkzeug für genau diesen Fall: Es fragt ab, was passiert ist, und sagt Ihnen dann Schritt für Schritt, was jetzt zu tun ist. Zu finden auf der Seite der Verbraucherzentrale unter „Notfall-Check“.
  6. Kostenlose Beratung: Die Verbraucherzentrale hilft auch dann, wenn das Geld schon weg ist.

Schämen Sie sich nicht. Diese Nachrichten sind so gemacht, dass sie funktionieren. Je früher Sie reagieren, desto mehr lässt sich retten.

6. Dieselben Gruppen, andere Angebote

Flugtickets über WhatsApp

Ein Bild mit „bestes Angebot Europa–Indien, schreib uns“ und nur einer Nummer: Hier geht am häufigsten Geld verloren. Sicher wird es so:

„Assignment Help“ und Hausarbeiten schreiben lassen

Diese Anzeigen richten sich an Studierende und versprechen fertige Arbeiten, Thesen und sogar „Online Exams“. Das ist an deutschen Hochschulen ein Täuschungsversuch. Die Folgen kommen spät und hart: die Prüfung gilt als nicht bestanden, ein bereits verliehener Grad kann noch Jahre später entzogen werden, und eine Exmatrikulation kann bei einem Aufenthaltstitel zum Studium auch den Aufenthalt gefährden. Dazu kommt: Wer einmal gezahlt hat, wird oft mit dem Wissen darüber erpresst. Hilfe ja – aber über die Schreibberatung Ihrer Hochschule, das Tutorium oder Ihre Betreuerin. Die kostet nichts.

7. Wörter aus solchen Anzeigen

8. Häufige Fragen

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