Altersvorsorgedepot 2027 – einfach erklärt
Stand: 3. Oktober 2026 · Das Gesetz ist beschlossen. Start: 1. Januar 2027.
Die gesetzliche Rente reicht für viele Menschen später nicht. Ab Januar 2027 gibt es deshalb etwas Neues: das Altersvorsorgedepot, kurz AVD. Du legst jeden Monat ein bisschen Geld zur Seite. Der Staat legt Geld dazu. Das Geld wird in Fonds und ETFs angelegt. Mit 65 bekommst du es zurück – als Rente.
Auf dieser Seite erklären wir alles in einfachen Worten. Ohne Fachwörter, oder mit Erklärung. Am Ende kannst du selbst ausrechnen, wie viel der Staat dir dazugibt.
Das Wichtigste in 8 Punkten
- Start: 1. Januar 2027. Bundestag am 27. März 2026, Bundesrat am 8. Mai 2026, im Gesetzblatt seit 29. Mai 2026.
- Grundzulage: bis zu 540 € im Jahr vom Staat.
- Kinderzulage: bis zu 300 € im Jahr pro Kind.
- Junge Leute unter 25: einmal 200 € extra.
- Mindestens 120 € im Jahr (10 € im Monat) einzahlen, sonst gibt es gar keine Zulage.
- Anlage: ETFs und Fonds. Keine Garantie – der Wert kann auch fallen.
- Auszahlung: frühestens ab 65. Bis zu 30 % auf einmal möglich, der Rest monatlich.
- Vorher rausnehmen ist teuer: Die Zulagen und Steuervorteile musst du dann zurückzahlen.
Selbst nachlesen – die offiziellen Quellen:
Öffnet sich in einem neuen Tab. Das Gesetz ist ein langes PDF in Juristen-Deutsch – die einfache Erklärung steht hier auf dieser Seite.
So funktioniert es – in 3 Schritten
1. Du zahlst ein, der Staat zahlt dazu
Du überweist jeden Monat einen Betrag. Zum Beispiel 25 €, 50 € oder 150 €. Einmal im Jahr kommt die Zulage vom Staat dazu. Das Geld landet direkt in deinem Depot. Du musst dafür einmal einen Antrag beim Anbieter unterschreiben (Dauerzulagenantrag). Dann läuft es jedes Jahr von selbst.
2. Das Geld wird angelegt
Ein Depot ist wie ein Konto, aber für Wertpapiere. Dein Geld kauft Anteile an Fonds und ETFs. Ein ETF ist ein Korb mit vielen Firmen auf einmal – zum Beispiel 1.500 große Firmen aus der ganzen Welt. Wenn es den Firmen gut geht, steigt dein Geld. In Krisen fällt es auch mal. Über viele Jahre ist es in der Vergangenheit meistens gestiegen. Eine Garantie gibt es dafür nicht.
Gut zu wissen: Solange das Geld im Depot liegt, zahlst du keine Steuern auf die Gewinne. Auch nicht, wenn du von einem Fonds in einen anderen wechselst.
3. Ab 65 bekommst du das Geld
Ab dem 65. Geburtstag beginnt die Auszahlung (spätestens mit 70). Du hast diese Möglichkeiten:
- Auszahlplan: Du bekommst jeden Monat einen Teil, mindestens bis zum 85. Geburtstag. Der Rest bleibt solange angelegt.
- Lebenslange Rente: Du bekommst jeden Monat Geld, bis du stirbst – auch wenn du 100 wirst.
- Einmalbetrag: Zum Start der Auszahlung kannst du bis zu 30 % auf einmal nehmen. Der Rest kommt monatlich.
Die Auszahlung wird später versteuert. Weil im Alter das Einkommen meist kleiner ist, ist die Steuer dann oft niedrig.
Wie viel gibt der Staat dazu?
Die Regel ist einfach:
- Auf die ersten 360 € im Jahr gibt der Staat 50 Cent pro Euro dazu. Das sind höchstens 180 €.
- Auf alles von 360 € bis 1.800 € gibt es 25 Cent pro Euro. Das sind höchstens 360 €.
- Zusammen also maximal 540 € im Jahr – wenn du 1.800 € im Jahr (150 € im Monat) einzahlst.
- Pro Kind: 1 Euro pro Euro bis 300 €. Ab 25 € im Monat bekommst du die vollen 300 € pro Kind. Das gilt in der Regel für Kinder, für die du Kindergeld bekommst.
| Du zahlst im Monat | Im Jahr | Grundzulage | Mit 1 Kind | Mit 2 Kindern |
|---|---|---|---|---|
| 10 € | 120 € | 60 € | 180 € | 300 € |
| 25 € | 300 € | 150 € | 450 € | 750 € |
| 30 € | 360 € | 180 € | 480 € | 780 € |
| 50 € | 600 € | 240 € | 540 € | 840 € |
| 100 € | 1.200 € | 390 € | 690 € | 990 € |
| 150 € | 1.800 € | 540 € | 840 € | 1.140 € |
Sieh dir die Zeile mit 25 € und 2 Kindern an: Du zahlst 300 € im Jahr ein und bekommst 750 € dazu. Für kleine Einkommen und Familien ist das sehr viel Geld.
Mehr als 1.800 € darfst du auch einzahlen – bis 6.840 € im Jahr. Darauf gibt es aber keine Zulage mehr. Der Vorteil ist dann nur: keine Steuern in der Sparzeit.
Steuer: Du kannst die Beiträge bis 1.800 € (plus Zulage) in der Steuererklärung als Sonderausgabe angeben. Das Finanzamt prüft selbst, ob dir das mehr bringt als die Zulage. Für Menschen mit kleinem Einkommen bringt meistens die Zulage mehr.
Wer bekommt die Zulage?
Die Zulage bekommen fast alle, die arbeiten oder in die Rentenkasse einzahlen:
- Angestellte mit Rentenversicherung (also fast alle mit normalem Arbeitsvertrag)
- Menschen mit Arbeitslosengeld I
- Menschen mit Bürgergeld, wenn sie vorher in die Rentenversicherung eingezahlt haben
- Eltern in der Kindererziehungszeit und Menschen, die Angehörige pflegen
- Neu: Selbstständige – auch ohne Rentenversicherung. Sie brauchen eine Steuererklärung als Nachweis.
- Beamte, Soldaten, Richter
- Ehepartner ohne eigenes Einkommen: bis 175 € Grundzulage, mit eigenem kleinem Beitrag
Deine Nationalität spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass du hier in die Rentenversicherung einzahlst oder zu einer der Gruppen oben gehörst.
Rechner: Wie viel bekomme ich?
Was macht der Rechner – und was nicht?
Was er macht: Er rechnet die Zulage genau nach den Regeln aus dem Gesetz aus (50 % bis 360 €, 25 % bis 1.800 €, Kinder 100 % bis 300 €, Mindestbeitrag 120 €). Dann zeigt er, was über die Jahre zusammenkommen könnte.
Wann er hilft: Wenn du überlegst, wie viel du im Monat einzahlen sollst. Probier 25 €, 50 € und 150 € aus und schau, wie sich die Zulage ändert.
So liest du das Ergebnis: „Staat gibt pro 1 € dazu" ist dein Geschenk vom Staat. 0,50 € heißt: Für jeden Euro von dir kommen 50 Cent dazu. Der Wert mit 65 ist nur ein Beispiel.
Was er NICHT kann: Er kennt die Zukunft der Börse nicht. 5 % Rendite ist eine Annahme, kein Versprechen – es kann auch weniger oder mehr sein, und zwischendurch kann der Wert fallen. Er rechnet keine Steuern bei der Auszahlung, keine Inflation, keine Kosten deines echten Anbieters und keine Ehegatten-Zulage. Er sagt dir nicht, ob das AVD für dich persönlich richtig ist.
5 bekannte Welt-ETFs – einfach erklärt
Viele fragen: „Welchen ETF soll ich nehmen?" Wir sind keine Finanzberater und geben keine Kaufempfehlung. Aber diese fünf ETFs gehören in Deutschland zu den größten und günstigsten breiten Welt-ETFs. Alle streuen dein Geld auf hunderte oder tausende Firmen. Kosten und Größe: Stand Oktober 2026.
ISIN: IE00BK5BQT80 · Kosten (TER): 0,14 % im Jahr
Rund 4.000 Firmen aus Industrie- und Schwellenländern (auch Indien, China, Brasilien). Gewinne werden automatisch wieder angelegt. Ein ETF für „die ganze Welt".
ISIN: IE00B6R52259 · Kosten (TER): 0,20 % im Jahr
Ebenfalls die ganze Welt mit Schwellenländern, etwas mehr als 2.000 große und mittlere Firmen. Sehr ähnlich wie Nummer 1.
ISIN: IE00B3YLTY66 · Kosten (TER): 0,17 % im Jahr
Die breiteste Variante: fast 5.000 Firmen, auch kleine Unternehmen. Etwas kleinerer Fonds, aber sehr breit gestreut.
ISIN: IE00B4L5Y983 · Kosten (TER): 0,20 % im Jahr
Der bekannteste ETF in Deutschland. Rund 1.400 Firmen, aber nur aus Industrieländern (USA, Europa, Japan …). Indien und China sind nicht dabei.
ISIN: IE00BJ0KDQ92 · Kosten (TER): 0,12 % im Jahr
Gleicher Index wie Nummer 4, nur von einem anderen Anbieter und etwas günstiger.
- ISIN ist die „Ausweisnummer" des ETFs. Damit findest du ihn bei jedem Anbieter.
- TER sind die jährlichen Kosten. 0,20 % heißt: 2 € pro 1.000 € im Jahr.
- Acc / thesaurierend heißt: Gewinne werden automatisch wieder angelegt.
- Ein breiter Welt-ETF reicht für die meisten Menschen. Mehr ETFs machen es nicht sicherer, nur komplizierter.
- Ob ein ETF in deinem AVD-Anbieter angeboten wird, entscheidet der Anbieter. Das Gesetz erlaubt nur Fonds und ETFs aus einer festen Liste (Positivliste). Breite Welt-ETFs gelten als passend, aber prüfe es beim Anbieter.
Standarddepot – die einfachste Wahl: Wer gar nicht selbst wählen will, nimmt das Standarddepot. Der Anbieter legt das Geld für dich an. Die Kosten dafür sind per Gesetz auf höchstens 1,0 % im Jahr begrenzt. Ein selbst gewählter ETF kostet oft deutlich weniger – dafür musst du dich selbst kümmern.
Risiken – ehrlich gesagt
- Keine Garantie: Der Wert kann fallen. In der Krise 2020 fielen Welt-ETFs zeitweise um rund ein Drittel. Wer dann verkauft, macht echte Verluste. Wer Zeit hat und weiter spart, hat sich in der Vergangenheit meist wieder erholt.
- Geld ist gebunden bis 65: Wenn du vorher Geld brauchst und rausnimmst, musst du alle Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Ausnahme: Geld für eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus (Kauf, Bau) – hier gibt es Sonderregeln.
- Zuerst ein Notgroschen: Leg erst etwas Geld auf ein normales Konto für Notfälle (z. B. 2–3 Monatsausgaben). Sonst musst du im Notfall das AVD auflösen.
- Zuerst Schulden mit hohen Zinsen tilgen: Dispo und Ratenkredite kosten oft 10–15 % Zinsen. Das verdient kein ETF sicher wieder.
- Vorsicht bei Verkäufern: Manche Berater verdienen an teuren Produkten. Achte auf die Kosten. Unterschreibe nichts, was du nicht verstehst.
- Erben: Wenn du stirbst, geht das Geld an die Erben. Die Zulagen müssen dann in vielen Fällen zurückgezahlt werden.
Vorsicht Betrug: So erkennst du falsche Angebote
Neue Gesetze locken immer auch Betrüger an. Sie nutzen das Wort „Altersvorsorgedepot", um an dein Geld oder deine Daten zu kommen. Diese Warnzeichen solltest du kennen:
- Jemand will jetzt schon Geld: „Sichern Sie sich die Zulage vorab", „Reservierungsgebühr", „Platz für 2027 buchen". Die Zulage gibt es erst ab Januar 2027. Vorher zahlt der Staat nichts aus.
- Kontakt über WhatsApp, Telegram oder Anruf: Echte Banken schreiben dich nicht einfach so an und bieten dir ein Depot an.
- Jemand fragt nach TAN, PIN, Passwort oder einem Foto von deinem Ausweis per Chat oder Telefon. Gib das niemals weiter.
- Versprechen wie „garantiert 10 % im Jahr" oder „staatlich garantiert": Beim AVD gibt es keine Rendite-Garantie. Wer das verspricht, lügt.
- Druck: „Nur heute", „Nur noch 3 Plätze". Ein echtes AVD läuft nicht weg.
- Ein „Agent" will das Depot für dich eröffnen und nimmt Geld dafür. Das kannst du selbst – kostenlos auf der Seite deiner Bank.
So prüfst du einen Anbieter: Jede echte Bank und jeder Broker in Deutschland braucht eine Erlaubnis der BaFin (Finanzaufsicht). Das kannst du in der BaFin-Datenbank nachschauen. Die BaFin führt auch eine Liste mit Warnungen vor unseriösen Firmen.
Beide Links öffnen sich in einem neuen Tab.
Schon passiert? Sofort deine Bank anrufen und das Konto sperren lassen. Dann Anzeige bei der Polizei machen (geht auch online). Und nicht schämen – das passiert vielen klugen Menschen.
Was passiert, wenn ich zurück nach Indien ziehe?
Diese Frage stellen viele Familien aus Indien, Pakistan, Nepal und anderen Ländern. Die Antwort hängt davon ab, wohin du ziehst und wann:
- Umzug in ein anderes EU-Land (z. B. Spanien, Italien): Die Förderung bleibt. Du musst nichts zurückzahlen.
- Umzug in ein Land außerhalb der EU (z. B. Indien) in der Sparzeit: Seit 2023 löst der Wohnsitz allein bei der Riester-Rente keine Rückzahlung mehr aus. Für das AVD gilt dieselbe Vorschrift (§ 95 EStG). Neue Zulagen bekommst du aber nur, solange du förderberechtigt bist.
- Auszahlung, während du außerhalb der EU wohnst: Dann müssen die Zulagen und Steuervorteile in der Regel zurückgezahlt werden. Deine eigenen Beiträge und die Gewinne darauf bleiben dir.
Schritt für Schritt: So startest du
- Prüfen: Zahlst du in die Rentenversicherung ein, bekommst du ALG I oder bist du selbstständig? Dann bist du sehr wahrscheinlich dabei.
- Notgroschen: Hast du 2–3 Monatsausgaben auf dem Konto? Wenn nicht, spare zuerst das.
- Betrag festlegen: Mit dem Rechner oben ausprobieren. Schon 10 € im Monat bringen 60 € Zulage im Jahr. 25 € im Monat reichen für die volle Kinderzulage.
- Anbieter vergleichen: Banken, Online-Broker und Versicherer bieten das AVD an. Achte auf die Gesamtkosten pro Jahr und darauf, ob dein Wunsch-ETF dabei ist. Vergleiche bei der Stiftung Warentest oder Finanztip, nicht nur bei der Werbung.
- Eröffnen: Meist online mit Ausweis und Video- oder Post-Ident. Du brauchst deine Steuer-ID. Für Kinder die Steuer-ID der Kinder.
- Dauerzulagenantrag unterschreiben: Dann holt der Anbieter die Zulage jedes Jahr automatisch für dich. Ganz wichtig, sonst geht Geld verloren!
- Dauerauftrag einrichten und dann: nicht jeden Tag reinschauen. Einmal im Jahr reicht.
- Änderungen melden: Neues Kind, Heirat, Jobwechsel, Umzug ins Ausland – sag es dem Anbieter.
AVD, Riester, normaler ETF-Sparplan – der Unterschied
| Altersvorsorgedepot | Riester (alt) | Normaler ETF-Sparplan | |
|---|---|---|---|
| Staatliche Zulage | bis 540 € + 300 € pro Kind | 175 € + Kinder | keine |
| Garantie | nein | ja (Beiträge) | nein |
| Anlage | ETFs/Fonds | oft Versicherung | alles, was du willst |
| Geld vor 65 nehmen | teuer (Zulage zurück) | teuer | jederzeit |
| Steuer in der Sparzeit | keine | keine | ja, auf Gewinne über dem Freibetrag |
| Neu abschließen ab 2027 | ja | nein | ja |
Alter Riester-Vertrag? Du musst ihn nicht kündigen. Du kannst ihn weiterlaufen lassen oder das Guthaben in ein AVD übertragen, ohne dass Zulagen zurückgezahlt werden. Kündigen ist dagegen förderschädlich. Lass dich vor einem Wechsel beraten, besonders wenn dein Riester-Vertrag noch hohe Garantien hat.
Beides geht: Viele nutzen das AVD für die Zulage und sparen zusätzlich in einem normalen ETF-Sparplan für Ziele vor 65.
Zum Weiterlesen
Wer tiefer einsteigen will: Diese Bücher helfen beim Verstehen und beim Sparen.
Das bekannteste deutsche Buch über ETFs. Erklärt, warum breite Welt-ETFs für die meisten Menschen reichen. Eher ausführlich – gut für alle, die es genau wissen wollen.
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Offizielle Links und Hilfe
Hier findest du die echten Quellen. Keine Werbung, keine Provision – nur Stellen, denen du vertrauen kannst.
Alle Links öffnen sich in einem neuen Tab. Die Verbraucherzentrale berät auch zu Geldanlage – oft für eine kleine Gebühr, manchmal kostenlos.
Auf unserer Seite:
Häufige Fragen
Ab wann kann ich ein Altersvorsorgedepot eröffnen?
Die Förderung startet am 1. Januar 2027. Viele Anbieter stellen ihre Angebote Ende 2026 vor. Einzahlungen mit Zulage gibt es ab 2027.
Lohnt sich das AVD noch mit 50 oder 55?
Ja, die Zulage gibt es jedes Jahr, egal wie alt du bist. Mit 50 hast du noch 15 Sparjahre. Aber: Die Börse kann in kurzer Zeit fallen. Je näher die Rente, desto mehr kann ein Teil in sicherere Anlagen gehen. Das Geld ist erst ab 65 frei.
Ich verdiene wenig. Lohnt es sich trotzdem?
Gerade dann. Auf die ersten 360 € im Jahr gibt der Staat 50 % dazu. Mit 30 € im Monat bekommst du 180 € im Jahr geschenkt. Mit Kindern noch viel mehr.
Was passiert, wenn ich arbeitslos werde?
Mit Arbeitslosengeld I bleibst du förderberechtigt. Du kannst die Rate auch senken oder eine Pause machen. Die Mindestgrenze für die Zulage sind 120 € im Jahr.
Kann ich mein Geld verlieren?
Der Wert kann fallen, besonders in Krisen. Breite Welt-ETFs haben sich in der Vergangenheit nach Krisen wieder erholt, aber das ist keine Garantie für die Zukunft. Wer eine Garantie will, kann ein Garantieprodukt wählen – das bringt meist weniger.
Was kostet ein Altersvorsorgedepot?
Das hängt vom Anbieter ab. Beim Standarddepot sind die Kosten auf höchstens 1,0 % im Jahr begrenzt. Ein günstiger ETF kostet 0,12–0,20 % im Jahr, dazu können Depotkosten kommen. Vergleiche die Gesamtkosten.
Ist ein Angebot per WhatsApp für das Altersvorsorgedepot echt?
Sehr wahrscheinlich nicht. Echte Banken bieten das AVD auf ihrer eigenen Website oder App an. Gib niemals TAN, PIN oder Ausweisfotos per Chat weiter und zahle keine Gebühr vorab. Prüfe den Anbieter in der BaFin-Datenbank.
Darf ich den Anbieter wechseln?
Ja, ein Wechsel zu einem anderen AVD-Anbieter ist möglich und nicht förderschädlich. Nach Beginn der Auszahlung ist kein Wechsel mehr vorgesehen.
Wichtig: Diese Seite erklärt allgemeine Regeln. Sie ist keine Anlageberatung, keine Steuerberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt. desijobsde.com verdient an keinem der genannten ETFs oder Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 3. Oktober 2026. Rechtsgrundlage: Altersvorsorgereformgesetz vom 26. Mai 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 156). Für deine persönliche Lage: Verbraucherzentrale oder Deutsche Rentenversicherung.