Altersvorsorgedepot 2027 – einfach erklärt

Stand: 3. Oktober 2026 · Das Gesetz ist beschlossen. Start: 1. Januar 2027.

Die gesetzliche Rente reicht für viele Menschen später nicht. Ab Januar 2027 gibt es deshalb etwas Neues: das Altersvorsorgedepot, kurz AVD. Du legst jeden Monat ein bisschen Geld zur Seite. Der Staat legt Geld dazu. Das Geld wird in Fonds und ETFs angelegt. Mit 65 bekommst du es zurück – als Rente.

Auf dieser Seite erklären wir alles in einfachen Worten. Ohne Fachwörter, oder mit Erklärung. Am Ende kannst du selbst ausrechnen, wie viel der Staat dir dazugibt.

Ek nazar mein (Hinglish): Jan 2027 se naya "Altersvorsorgedepot" shuru ho raha hai. Aap har mahine thoda paisa daalo – sarkar upar se paisa deti hai. 150 € mahina = saal ka 1.800 € → sarkar deti hai 540 € free. Har bachche ke 300 € alag. Paisa ETF me lagta hai, isliye upar-neeche hota hai. Paisa 65 saal ke baad milta hai. Beech me nikaala to sarkar ka diya paisa wapas dena padega. Kam paisa bhi chalega – sirf 10 € mahina se bhi zulage milti hai. Savdhaan: 2027 se pehle koi WhatsApp/phone par AVD ke naam par paisa ya TAN maange to wo fraud hai.

Das Wichtigste in 8 Punkten

Selbst nachlesen – die offiziellen Quellen:

Öffnet sich in einem neuen Tab. Das Gesetz ist ein langes PDF in Juristen-Deutsch – die einfache Erklärung steht hier auf dieser Seite.

So funktioniert es – in 3 Schritten

1. Du zahlst ein, der Staat zahlt dazu

Du überweist jeden Monat einen Betrag. Zum Beispiel 25 €, 50 € oder 150 €. Einmal im Jahr kommt die Zulage vom Staat dazu. Das Geld landet direkt in deinem Depot. Du musst dafür einmal einen Antrag beim Anbieter unterschreiben (Dauerzulagenantrag). Dann läuft es jedes Jahr von selbst.

2. Das Geld wird angelegt

Ein Depot ist wie ein Konto, aber für Wertpapiere. Dein Geld kauft Anteile an Fonds und ETFs. Ein ETF ist ein Korb mit vielen Firmen auf einmal – zum Beispiel 1.500 große Firmen aus der ganzen Welt. Wenn es den Firmen gut geht, steigt dein Geld. In Krisen fällt es auch mal. Über viele Jahre ist es in der Vergangenheit meistens gestiegen. Eine Garantie gibt es dafür nicht.

Gut zu wissen: Solange das Geld im Depot liegt, zahlst du keine Steuern auf die Gewinne. Auch nicht, wenn du von einem Fonds in einen anderen wechselst.

3. Ab 65 bekommst du das Geld

Ab dem 65. Geburtstag beginnt die Auszahlung (spätestens mit 70). Du hast diese Möglichkeiten:

Die Auszahlung wird später versteuert. Weil im Alter das Einkommen meist kleiner ist, ist die Steuer dann oft niedrig.

Wie viel gibt der Staat dazu?

Die Regel ist einfach:

Du zahlst im MonatIm JahrGrundzulageMit 1 KindMit 2 Kindern
10 €120 €60 €180 €300 €
25 €300 €150 €450 €750 €
30 €360 €180 €480 €780 €
50 €600 €240 €540 €840 €
100 €1.200 €390 €690 €990 €
150 €1.800 €540 €840 €1.140 €

Sieh dir die Zeile mit 25 € und 2 Kindern an: Du zahlst 300 € im Jahr ein und bekommst 750 € dazu. Für kleine Einkommen und Familien ist das sehr viel Geld.

Mehr als 1.800 € darfst du auch einzahlen – bis 6.840 € im Jahr. Darauf gibt es aber keine Zulage mehr. Der Vorteil ist dann nur: keine Steuern in der Sparzeit.

Steuer: Du kannst die Beiträge bis 1.800 € (plus Zulage) in der Steuererklärung als Sonderausgabe angeben. Das Finanzamt prüft selbst, ob dir das mehr bringt als die Zulage. Für Menschen mit kleinem Einkommen bringt meistens die Zulage mehr.

Wer bekommt die Zulage?

Die Zulage bekommen fast alle, die arbeiten oder in die Rentenkasse einzahlen:

Deine Nationalität spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass du hier in die Rentenversicherung einzahlst oder zu einer der Gruppen oben gehörst.

Minijob? Im Minijob zahlst du normalerweise einen kleinen Rentenbeitrag. Dann bist du rentenversichert und bekommst die Zulage. Wenn du dich davon befreien lassen hast, eher nicht. Frag im Zweifel bei der Minijob-Zentrale oder der Rentenversicherung nach.
Bürgergeld und Jobcenter: Gefördertes Altersvorsorge-Vermögen gilt beim Bürgergeld als geschütztes Vermögen (Schonvermögen). Das Jobcenter darf es also in der Regel nicht anrechnen. Ein normales ETF-Depot ist dagegen nicht automatisch geschützt.

Rechner: Wie viel bekomme ich?

–Zulage pro Jahr
–Staat gibt pro 1 € dazu
–Du zahlst insgesamt ein
–Staat zahlt insgesamt dazu
–Möglicher Wert mit 65
–Davon 30 % auf einmal

Was macht der Rechner – und was nicht?

Was er macht: Er rechnet die Zulage genau nach den Regeln aus dem Gesetz aus (50 % bis 360 €, 25 % bis 1.800 €, Kinder 100 % bis 300 €, Mindestbeitrag 120 €). Dann zeigt er, was über die Jahre zusammenkommen könnte.

Wann er hilft: Wenn du überlegst, wie viel du im Monat einzahlen sollst. Probier 25 €, 50 € und 150 € aus und schau, wie sich die Zulage ändert.

So liest du das Ergebnis: „Staat gibt pro 1 € dazu" ist dein Geschenk vom Staat. 0,50 € heißt: Für jeden Euro von dir kommen 50 Cent dazu. Der Wert mit 65 ist nur ein Beispiel.

Was er NICHT kann: Er kennt die Zukunft der Börse nicht. 5 % Rendite ist eine Annahme, kein Versprechen – es kann auch weniger oder mehr sein, und zwischendurch kann der Wert fallen. Er rechnet keine Steuern bei der Auszahlung, keine Inflation, keine Kosten deines echten Anbieters und keine Ehegatten-Zulage. Er sagt dir nicht, ob das AVD für dich persönlich richtig ist.

5 bekannte Welt-ETFs – einfach erklärt

Viele fragen: „Welchen ETF soll ich nehmen?" Wir sind keine Finanzberater und geben keine Kaufempfehlung. Aber diese fünf ETFs gehören in Deutschland zu den größten und günstigsten breiten Welt-ETFs. Alle streuen dein Geld auf hunderte oder tausende Firmen. Kosten und Größe: Stand Oktober 2026.

1. Vanguard FTSE All-World (Acc)
ISIN: IE00BK5BQT80 · Kosten (TER): 0,14 % im Jahr
Rund 4.000 Firmen aus Industrie- und Schwellenländern (auch Indien, China, Brasilien). Gewinne werden automatisch wieder angelegt. Ein ETF für „die ganze Welt".
2. iShares MSCI ACWI (Acc)
ISIN: IE00B6R52259 · Kosten (TER): 0,20 % im Jahr
Ebenfalls die ganze Welt mit Schwellenländern, etwas mehr als 2.000 große und mittlere Firmen. Sehr ähnlich wie Nummer 1.
3. SPDR MSCI ACWI IMI
ISIN: IE00B3YLTY66 · Kosten (TER): 0,17 % im Jahr
Die breiteste Variante: fast 5.000 Firmen, auch kleine Unternehmen. Etwas kleinerer Fonds, aber sehr breit gestreut.
4. iShares Core MSCI World (Acc)
ISIN: IE00B4L5Y983 · Kosten (TER): 0,20 % im Jahr
Der bekannteste ETF in Deutschland. Rund 1.400 Firmen, aber nur aus Industrieländern (USA, Europa, Japan …). Indien und China sind nicht dabei.
5. Xtrackers MSCI World 1C
ISIN: IE00BJ0KDQ92 · Kosten (TER): 0,12 % im Jahr
Gleicher Index wie Nummer 4, nur von einem anderen Anbieter und etwas günstiger.
So verstehst du die Liste:
  • ISIN ist die „Ausweisnummer" des ETFs. Damit findest du ihn bei jedem Anbieter.
  • TER sind die jährlichen Kosten. 0,20 % heißt: 2 € pro 1.000 € im Jahr.
  • Acc / thesaurierend heißt: Gewinne werden automatisch wieder angelegt.
  • Ein breiter Welt-ETF reicht für die meisten Menschen. Mehr ETFs machen es nicht sicherer, nur komplizierter.
  • Ob ein ETF in deinem AVD-Anbieter angeboten wird, entscheidet der Anbieter. Das Gesetz erlaubt nur Fonds und ETFs aus einer festen Liste (Positivliste). Breite Welt-ETFs gelten als passend, aber prüfe es beim Anbieter.

Standarddepot – die einfachste Wahl: Wer gar nicht selbst wählen will, nimmt das Standarddepot. Der Anbieter legt das Geld für dich an. Die Kosten dafür sind per Gesetz auf höchstens 1,0 % im Jahr begrenzt. Ein selbst gewählter ETF kostet oft deutlich weniger – dafür musst du dich selbst kümmern.

Risiken – ehrlich gesagt

  • Keine Garantie: Der Wert kann fallen. In der Krise 2020 fielen Welt-ETFs zeitweise um rund ein Drittel. Wer dann verkauft, macht echte Verluste. Wer Zeit hat und weiter spart, hat sich in der Vergangenheit meist wieder erholt.
  • Geld ist gebunden bis 65: Wenn du vorher Geld brauchst und rausnimmst, musst du alle Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Ausnahme: Geld für eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus (Kauf, Bau) – hier gibt es Sonderregeln.
  • Zuerst ein Notgroschen: Leg erst etwas Geld auf ein normales Konto für Notfälle (z. B. 2–3 Monatsausgaben). Sonst musst du im Notfall das AVD auflösen.
  • Zuerst Schulden mit hohen Zinsen tilgen: Dispo und Ratenkredite kosten oft 10–15 % Zinsen. Das verdient kein ETF sicher wieder.
  • Vorsicht bei Verkäufern: Manche Berater verdienen an teuren Produkten. Achte auf die Kosten. Unterschreibe nichts, was du nicht verstehst.
  • Erben: Wenn du stirbst, geht das Geld an die Erben. Die Zulagen müssen dann in vielen Fällen zurückgezahlt werden.

Vorsicht Betrug: So erkennst du falsche Angebote

Neue Gesetze locken immer auch Betrüger an. Sie nutzen das Wort „Altersvorsorgedepot", um an dein Geld oder deine Daten zu kommen. Diese Warnzeichen solltest du kennen:

  • Jemand will jetzt schon Geld: „Sichern Sie sich die Zulage vorab", „Reservierungsgebühr", „Platz für 2027 buchen". Die Zulage gibt es erst ab Januar 2027. Vorher zahlt der Staat nichts aus.
  • Kontakt über WhatsApp, Telegram oder Anruf: Echte Banken schreiben dich nicht einfach so an und bieten dir ein Depot an.
  • Jemand fragt nach TAN, PIN, Passwort oder einem Foto von deinem Ausweis per Chat oder Telefon. Gib das niemals weiter.
  • Versprechen wie „garantiert 10 % im Jahr" oder „staatlich garantiert": Beim AVD gibt es keine Rendite-Garantie. Wer das verspricht, lügt.
  • Druck: „Nur heute", „Nur noch 3 Plätze". Ein echtes AVD läuft nicht weg.
  • Ein „Agent" will das Depot für dich eröffnen und nimmt Geld dafür. Das kannst du selbst – kostenlos auf der Seite deiner Bank.

So prüfst du einen Anbieter: Jede echte Bank und jeder Broker in Deutschland braucht eine Erlaubnis der BaFin (Finanzaufsicht). Das kannst du in der BaFin-Datenbank nachschauen. Die BaFin führt auch eine Liste mit Warnungen vor unseriösen Firmen.

Beide Links öffnen sich in einem neuen Tab.

Schon passiert? Sofort deine Bank anrufen und das Konto sperren lassen. Dann Anzeige bei der Polizei machen (geht auch online). Und nicht schämen – das passiert vielen klugen Menschen.

Was passiert, wenn ich zurück nach Indien ziehe?

Diese Frage stellen viele Familien aus Indien, Pakistan, Nepal und anderen Ländern. Die Antwort hängt davon ab, wohin du ziehst und wann:

Unser Rat: Wenn du sicher weißt, dass du im Alter in Indien leben willst, frag vorher bei der Deutschen Rentenversicherung oder einer Verbraucherzentrale nach. Das kostet wenig oder nichts. Und: Kündige das Depot nicht in Panik, nur weil du umziehst. Lass dich erst beraten. Mehr zu deiner gesetzlichen Rente bei Rückkehr findest du auf unserer Seite Rente & Rückkehr.

Schritt für Schritt: So startest du

  1. Prüfen: Zahlst du in die Rentenversicherung ein, bekommst du ALG I oder bist du selbstständig? Dann bist du sehr wahrscheinlich dabei.
  2. Notgroschen: Hast du 2–3 Monatsausgaben auf dem Konto? Wenn nicht, spare zuerst das.
  3. Betrag festlegen: Mit dem Rechner oben ausprobieren. Schon 10 € im Monat bringen 60 € Zulage im Jahr. 25 € im Monat reichen für die volle Kinderzulage.
  4. Anbieter vergleichen: Banken, Online-Broker und Versicherer bieten das AVD an. Achte auf die Gesamtkosten pro Jahr und darauf, ob dein Wunsch-ETF dabei ist. Vergleiche bei der Stiftung Warentest oder Finanztip, nicht nur bei der Werbung.
  5. Eröffnen: Meist online mit Ausweis und Video- oder Post-Ident. Du brauchst deine Steuer-ID. Für Kinder die Steuer-ID der Kinder.
  6. Dauerzulagenantrag unterschreiben: Dann holt der Anbieter die Zulage jedes Jahr automatisch für dich. Ganz wichtig, sonst geht Geld verloren!
  7. Dauerauftrag einrichten und dann: nicht jeden Tag reinschauen. Einmal im Jahr reicht.
  8. Änderungen melden: Neues Kind, Heirat, Jobwechsel, Umzug ins Ausland – sag es dem Anbieter.

AVD, Riester, normaler ETF-Sparplan – der Unterschied

AltersvorsorgedepotRiester (alt)Normaler ETF-Sparplan
Staatliche Zulagebis 540 € + 300 € pro Kind175 € + Kinderkeine
Garantieneinja (Beiträge)nein
AnlageETFs/Fondsoft Versicherungalles, was du willst
Geld vor 65 nehmenteuer (Zulage zurück)teuerjederzeit
Steuer in der Sparzeitkeinekeineja, auf Gewinne über dem Freibetrag
Neu abschließen ab 2027janeinja

Alter Riester-Vertrag? Du musst ihn nicht kündigen. Du kannst ihn weiterlaufen lassen oder das Guthaben in ein AVD übertragen, ohne dass Zulagen zurückgezahlt werden. Kündigen ist dagegen förderschädlich. Lass dich vor einem Wechsel beraten, besonders wenn dein Riester-Vertrag noch hohe Garantien hat.

Beides geht: Viele nutzen das AVD für die Zulage und sparen zusätzlich in einem normalen ETF-Sparplan für Ziele vor 65.

Zum Weiterlesen

Wer tiefer einsteigen will: Diese Bücher helfen beim Verstehen und beim Sparen.

Gerd Kommer: Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs
Das bekannteste deutsche Buch über ETFs. Erklärt, warum breite Welt-ETFs für die meisten Menschen reichen. Eher ausführlich – gut für alle, die es genau wissen wollen.
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Haushaltsbuch zum Ausfüllen
Wer seine Ausgaben einen Monat lang aufschreibt, findet fast immer 25 oder 50 € im Monat für das Altersvorsorgedepot. Ein einfaches Heft reicht.
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Werbung: Als Amazon-Partner verdient desijobsde.com an qualifizierten Verkäufen. Für dich kostet es nichts extra. Ob du etwas kaufst, entscheidest du.

Hier findest du die echten Quellen. Keine Werbung, keine Provision – nur Stellen, denen du vertrauen kannst.

Alle Links öffnen sich in einem neuen Tab. Die Verbraucherzentrale berät auch zu Geldanlage – oft für eine kleine Gebühr, manchmal kostenlos.

Auf unserer Seite:

Häufige Fragen

Ab wann kann ich ein Altersvorsorgedepot eröffnen?

Die Förderung startet am 1. Januar 2027. Viele Anbieter stellen ihre Angebote Ende 2026 vor. Einzahlungen mit Zulage gibt es ab 2027.

Lohnt sich das AVD noch mit 50 oder 55?

Ja, die Zulage gibt es jedes Jahr, egal wie alt du bist. Mit 50 hast du noch 15 Sparjahre. Aber: Die Börse kann in kurzer Zeit fallen. Je näher die Rente, desto mehr kann ein Teil in sicherere Anlagen gehen. Das Geld ist erst ab 65 frei.

Ich verdiene wenig. Lohnt es sich trotzdem?

Gerade dann. Auf die ersten 360 € im Jahr gibt der Staat 50 % dazu. Mit 30 € im Monat bekommst du 180 € im Jahr geschenkt. Mit Kindern noch viel mehr.

Was passiert, wenn ich arbeitslos werde?

Mit Arbeitslosengeld I bleibst du förderberechtigt. Du kannst die Rate auch senken oder eine Pause machen. Die Mindestgrenze für die Zulage sind 120 € im Jahr.

Kann ich mein Geld verlieren?

Der Wert kann fallen, besonders in Krisen. Breite Welt-ETFs haben sich in der Vergangenheit nach Krisen wieder erholt, aber das ist keine Garantie für die Zukunft. Wer eine Garantie will, kann ein Garantieprodukt wählen – das bringt meist weniger.

Was kostet ein Altersvorsorgedepot?

Das hängt vom Anbieter ab. Beim Standarddepot sind die Kosten auf höchstens 1,0 % im Jahr begrenzt. Ein günstiger ETF kostet 0,12–0,20 % im Jahr, dazu können Depotkosten kommen. Vergleiche die Gesamtkosten.

Ist ein Angebot per WhatsApp für das Altersvorsorgedepot echt?

Sehr wahrscheinlich nicht. Echte Banken bieten das AVD auf ihrer eigenen Website oder App an. Gib niemals TAN, PIN oder Ausweisfotos per Chat weiter und zahle keine Gebühr vorab. Prüfe den Anbieter in der BaFin-Datenbank.

Darf ich den Anbieter wechseln?

Ja, ein Wechsel zu einem anderen AVD-Anbieter ist möglich und nicht förderschädlich. Nach Beginn der Auszahlung ist kein Wechsel mehr vorgesehen.

Wichtig: Diese Seite erklärt allgemeine Regeln. Sie ist keine Anlageberatung, keine Steuerberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt. desijobsde.com verdient an keinem der genannten ETFs oder Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 3. Oktober 2026. Rechtsgrundlage: Altersvorsorgereformgesetz vom 26. Mai 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 156). Für deine persönliche Lage: Verbraucherzentrale oder Deutsche Rentenversicherung.