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Budget-Rechner: Wohin geht mein Geld jeden Monat?

Geprüft am 01.11.2026

Kurze Antwort: Teile dein Netto nach der 50-30-20-Regel: 50 % für Dinge, die du brauchst, 30 % für Wünsche, 20 % zum Sparen oder für Schulden.

In teuren Städten wie Hamburg ist 70-20-10 oft realistischer. Hauptsache: Am Monatsende bleibt etwas übrig.

Budget nach der 50-30-20-Regel: Bedarf, Wünsche, Sparen
Die einfachste Budget-Regel der Welt.

Viele Menschen verdienen genug – und trotzdem ist am 20. des Monats das Konto leer. Meistens liegt es nicht an einer großen Ausgabe, sondern an vielen kleinen. Hier trägst du einmal alles ein und siehst es schwarz auf weiß. Mit dem Schalter „Was wäre, wenn ich meinen Job verliere?“ testest du, ob dein Budget auch schwere Monate schafft.

Dein Monatsbudget

Alle Beträge pro Monat. Deine Zahlen bleiben nur auf deinem Handy (Browser-Speicher).

Einnahmen

Kindergeld, Nebenjob, Wohngeld …

Bedarf (musst du zahlen)

Wünsche (könntest du kürzen)

Sparen

So liest du das Ergebnis

10 Wege zu mehr Geld im Monat – ohne Verzicht auf alles

  1. Abos zählen. Kontoauszug der letzten 3 Monate durchgehen. Was du nicht nutzt, kündigen.
  2. Handy-Tarif prüfen. Viele zahlen 40 € für das, was es für 10–15 € gibt.
  3. Strom: Wer noch in der Grundversorgung ist, zahlt oft zu viel. Vergleichen lohnt sich.
  4. Deutschlandticket statt Auto, wenn es geht. Es kostet 2026 63 € und ab 2027 66,80 €.
  5. Einkaufsliste und nie hungrig einkaufen. Eigenmarken statt Markenware.
  6. Lieferdienst nur 1× pro Woche. 3× pro Woche sind schnell 150 € im Monat.
  7. Staatliches Geld prüfen: Wohngeld, Kinderzuschlag, Kindergeld. Viele bekommen es nicht, obwohl es ihnen zusteht.
  8. Steuererklärung machen. Arbeitnehmer bekommen im Schnitt Geld zurück. Siehe Werbungskosten-Rechner.
  9. Am Zahltag zuerst sparen. Dauerauftrag direkt nach dem Lohn – nicht „was übrig bleibt“.
  10. Bargeld für Wünsche. Ein fester Betrag pro Woche im Portemonnaie. Wenn er weg ist, ist er weg.

Geld nach Hause schicken? Das ist für viele Familien wichtig. Plane es als festen Betrag ein – genau wie die Miete. Und vergleiche die Gebühren: Bei Überweisungen ins Ausland gehen schnell 3–5 % verloren. Mehr dazu: Geld senden.

Das kann der Rechner nicht

  • Er kennt keine Ausgaben, die nur einmal im Jahr kommen (Nebenkosten-Nachzahlung, Kfz-Steuer). Teile sie durch 12 und trag sie ein.
  • Der Jobverlust-Test ist grob. Das echte Arbeitslosengeld rechnet die Agentur aus deinem Brutto.
  • Er gibt keine Anlage-Empfehlung und ersetzt keine Schuldner- oder Finanzberatung.

Häufige Fragen

Was ist die 50-30-20-Regel?

50 Prozent deines Nettoeinkommens für Dinge, die du brauchst (Miete, Strom, Essen, Versicherung). 30 Prozent für Wünsche (Essen gehen, Hobbys, Shopping). 20 Prozent zum Sparen und für Schulden. Es ist eine einfache Faustregel, kein Gesetz.

Was mache ich, wenn meine Fixkosten über 50 Prozent liegen?

Das ist in Großstädten wie Hamburg normal, weil die Miete hoch ist. Dann nimm 70-20-10 als Ziel: 70 Prozent Bedarf, 20 Prozent Wünsche, 10 Prozent Sparen. Wichtig ist, dass am Monatsende etwas übrig bleibt.

Wie viel Miete ist zu viel?

Viele rechnen mit höchstens einem Drittel des Nettoeinkommens für die Warmmiete. Liegt sie darüber, bleibt oft zu wenig für alles andere. Prüf dann, ob dir Wohngeld zusteht.

Wie viel sollte ich sparen?

Wenn es geht, 10 bis 20 Prozent. Am Anfang zählt aber jeder Betrag. Schon 25 Euro im Monat sind nach einem Jahr 300 Euro Notgroschen.

Was passiert mit meinem Budget bei Arbeitslosigkeit?

Das Arbeitslosengeld I liegt bei etwa 60 Prozent deines früheren pauschalierten Nettolohns, mit Kind bei 67 Prozent. Der Rechner zeigt dir grob, wie dein Monat dann aussieht. Den genauen Betrag rechnet die Agentur für Arbeit.

Brauche ich eine App für mein Budget?

Nein. Ein Heft, ein Haushaltsbuch oder dieser Rechner reichen. Wichtig ist, dass du einmal im Monat ehrlich nachschaust.

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50-30-20 ist eine Faustregel (bekannt durch Elizabeth Warren). Deutschlandticket-Preise laut Beschluss der Verkehrsminister. Ohne Gewähr, Stand 01.11.2026.

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